Freireligiöse Jugend Deutschland

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Offenbach spielt... gemeinsam! 2015

Freitagmorgen, 8:45 Uhr – die Ruhe vor dem (An)Sturm

Etwa 800 Brett- und Kartenspiele, darunter die Neuigkeiten der letzten 6 Monate aber auch Klassiker, sind in den Regalen verstaut. Die Spielebetreuer und Organisatoren sowie Schüler der Käthe-Kollwitz-Schule Offenbach (Fachoberschule für Sozialwesen) warten schon gespannt auf das was folgen soll. Punkt 9:00 Uhr hört man es schon: Viele Kinder haben sich mit ihren Lehrern aus der Eichendorff- sowie der Erich-Kästner-Schule auf den Weg gemacht. Insgesamt 14 Klassen und 1 Kita-Gruppe aus der Frei-religiösen Kindertagesstätte sowie eine Mädchengruppe der städtischen Mädchentage sind gekommen, um das Angebot bei freiem Eintritt aber mit fachkundiger Aufsicht zu spielen zu nutzen. Jeder Tisch, jeder Stuhl ist belegt. Sogar auf dem Fußboden und den schnell noch herbeigeholten Bierzeltgarnituren im Freien wird gespielt.

Nach vier Stunden leert es sich, der Lärmpegel sinkt. Alle verschnaufen und stärken sich bei Leberkäsbrötchen, grüner Soße und Spargelcremesuppe. Gerade unsere Speisenauswahl mit selbst zubereiteten Gerichten für alle Geschmäcker ist beliebt bei den Helfern und Besuchern. So gibt es am Samstag zusätzlich noch vegetarische Gemüsepfanne mit Reis und natürlich ein gut gefülltes Kuchenbuffet. Gegen Abend füllen sich dann die Räume wieder. Nun sind viele Jugendliche und Erwachsene da, aber auch etliche Familien tummeln sich bei Strategie-, Party- und Geschicklichkeitsspielen. Es werden die ersten Turniersieger ausgespielt und Preise vergeben.

Um 3:00 Uhr in der Früh verlassen die letzten Spieler das Haus und die Helfer, die in den Gemeinderäumen übernachten, können schlafen gehen. Übrigens sind nicht nur die Besucher teilweise weit angereist, auch die Helfer kommen von weit her – Bretten, Gießen, Köln und Deggendorf, also aus fast ganz Deutschland.

Am Samstag wollen die ersten Kinder aus der Nachbarschaft schon um 9:30 Uhr wieder spielen – werden aber auf den offiziellen Beginn um 12:00 Uhr vertröstet, da erst mal wieder „klar Schiff“ gemacht werden muss und die Helfer ein kräftiges Frühstück benötigen. Eine Stunde vor eigentlichem Beginn sind dann auch die ersten auswärtigen Besucher da. Ein Pärchen aus Heidelberg fragt an, ob es denn schon hereinkommen, einen Kaffee trinken und ein Spiel bekommen könne. Gegen 15:00 Uhr sind über 250 Menschen gleichzeitig da. Der Geräuschpegel steigt wieder und alle haben sichtlich Spaß. Die Helfer in der Küche kommen dann gegen Abend ins Schwitzen. Die Würstchen und Brötchen sind alle – also wird schnell jemand losgeschickt und so können nach kurzer Pause neue Sachen für die hungrige Meute verkauft werden.

An diesem Abend – äh Morgen – geht es bis 5:30 Uhr. Das wird eine verdammt kurze Nacht, aber ein starker Kaffee hilft nach nur 3,5 Stunden Schlaf den Helfern wieder auf die Beine. Auch der Sonntag ist ein voller Erfolg. Heute sind besonders viele Familien da und nutzen das Angebot kostenfreie Spiele ausprobieren zu können. Und manch einer schreibt sich eine Liste mit Spielen, die er oder sie sich kaufen wird. Um 18:00 Uhr ist Schluss und mit vielen helfenden Händen ist schon um 19:30 Uhr nichts mehr vom Event zu sehen. Das Orga-Team verspeist bei einer Abschlussbesprechung die letzten Reste und alle sind sich einig: Nächstes Jahr wieder!


Hier noch ein paar Zahlen:

- An 3 Tagen waren ca. 1600 Besucher da
- Am Freitagvormittag waren 14 Schulklassen und 1 Kita-Gruppe sowie 1 Mädchengruppe der Mädchenetage der Stadt Offenbach da (insgesamt etwa 350 Personen)
- Etwa 50 Helfer waren am Wochenende im Einsatz (Küche, Spieleausgabe, Spieleerklärer, Aufräumer, Speise- und Getränkestand, Homepagemacher, Auf- und Abbauer, Spieletransporteure, Orga-Leute und und und)
- Es gab 9 Turniere mit insgesamt 148 Teilnehmern
- 3 Spieleautoren waren anwesend und zeigten ihre Neuheiten und/oder Prototypen
- Ca. 800 Spiele standen zur Verfügung
- Es wurden 400 Brötchen, 90 Scheiben Brot, 8 kg Fleischkäse, 130 Würstchen und noch vieles mehr vertilgt
- Es wurde von 6 Personen die Übernachtungsmöglichkeit für Helfer genutzt
- Insgesamt wurde an den 3 Tagen 43,5 Stunden gespielt (und wenn man das Briefing vom Donnerstag dazu rechnet sind es 48,5 Stunden)
- Die jüngste Person war 6 Wochen alt, der älteste 78 Jahre

 Ein Bericht von Christiane Friedrich




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