Freireligiöse Jugend Deutschland

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22 Jugendliche und 17 Erwachsene in Prag


Abenteuerliche Anreise
Start- und Treffpunkt der Jugendfahrt in die „Goldene Stadt“ an der Moldau war der Frankfurter Südbahnhof. Nachdem endlich so langsam alle eingetrudelt waren, ging die Fahrt mit dem ICE nach Nürnberg los, welche ohne Unterbrechungen verlief, so dass wir in Nürnberg reibungslos umsteigen konnten. Von Nürnberg aus brachte uns ein Regionalexpress nach Furt im Wald, von wo aus uns eigentlich ein Schnellzug nach Prag hätte bringen sollen.

Doch wegen einer Baustelle auf der vorgesehenen Eisenbahnstrecke gestaltete sich die weitere Reise zu einer Folge von komplizierten Umsteigemanövern um endlich nach Prag zu kommen. Zu alle dem fing jetzt auch noch das Wetter an sich zu verschlechtern. Es kamen schon Zweifel auf, ob die Reise sich denn überhaupt lohnen würde. Als wir jedoch in Prag ankamen ließ sich nur noch an den Pfützen auf der Straße erahnen, dass es gerade noch geregnet hatte. Und auch die gesamte Woche während unseres Aufenthaltes fiel kein Regen mehr, wir hatten blauen Himmel und Sonnenschein. Am Tag der Ankunft wurde noch schnell im Hotel eingecheckt und ein Restaurant gesucht um den Anreisetag gemütlich ausklingen zu lassen.

Besuch bei den Unitarier
Der zweite Tag war eine erste Besichtigung Prags mit Schwerpunkt Altstadt und Karlsbrücke. Nach einer Mittagspause in der Altstadt war an der Astronomischen Uhr wieder Treffpunkt, den wir dann in Richtung der Unitarier verließen. Bei den Unitariern wurden Informationen über die jeweiligen Bräuche und Glaubensvorstellungen ausgetauscht und wir haben erfahren, dass das Symbol der Unitarier dem unsrigen Symbol gar nicht so unähnlich ist, wenn man nur von der Deutung der verschiedenen Elemente ausgeht. Dann wurde die nahe gelegene Karlsbrücke überquert und sich beraten wie der Tag nun zu Ende gehen sollte. Ein Teil der Gruppe hatte sich entschlossen, auf dem Weg ins Hotel noch das Kafkamuseum zu besichtigen, der Rest (d.h. überwiegend Jugendliche) hat sich den Rückweg frei gestaltet.

Der Prager Eiffelturm und die Burgstadt
Am dritten Tag ging es bei strahlendem Sonnenschein morgens los mit Wandern auf den Laurenziberg , wobei wir an diesem Tag eine Menge laufen mussten. So etwas sollte man sowieso berücksichtigen, denn um den ganzen Monumenten und Sehenswürdigkeiten Prags gerecht zu werden, muss man nun einmal gut zu Fuß sein. Wir erstiegen den Petrin, den „Prager Eiffelturm“ und genossen eine herrliche Aussicht. Es folgte eine Besichtigung der Burg und des Veitsdoms mit einer etwa einstündigen Führung und abschließend der Bummel durch das berühmte „Goldene Gässchen“.

Die Moldau
Der vierte Tag war als Tag zur freien Verfügung angesetzt, einziger Pflichtpunkt war eine abendliche Schiffrundfahrt auf der Moldau. Bei unserem Besuch bei den Unitariern wurde uns noch das zusätzliche Angebot gemacht, eine Führung eines Mitglieds der Unitarier durch das Judenviertel und einiger für „normale“ Touristen weniger bekannte Stellen in Prag mitzumachen, was auch von der halben Gruppe genutzt wurde. Im Anschluss fand dann noch die bereits erwähnte Moldaufahrt statt, die wegen Hochwassers zwar ein wenig anders als erwartet verlief, aber doch ein Erlebnis war.

Die schönste Burg Böhmens
Der letzte Tag vor unsrer Heimreise bestand aus der Besichtigung der Burg Karlstein mit einer Führung. Abends ging es wieder ins Zentrum von Prag und wir saßen auf der Terrasse eines Restaurants in der Karlstraße beim Abschieds-Abendesssen. Das beleuchtete abendliche Prag war ein schöner Abschluss.

Abschied von Prag
Am nächsten Tag war auch schon die Zeit des Abschieds gekommen, und wir mussten wieder die Rückreise antreten. Diese war zwar mit weitaus weniger Umstiegen versehen, doch mussten wir stattdessen einen einstündigen Aufenthalt in Nürnberg in Kauf nehmen, da andernfalls unsre Zugverbindungen wegen der Baustelle nicht mehr zueinander gepasst hätten.  Abends wurde sich in Frankfurt noch von allen verabschiedet und jeder konnte nach einer interessanten und aufregenden Woche nach Hause fahren.

Ein Bericht von Robert Alig


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