Freireligiöse Jugend Deutschland

im Bund Freireligiöser Gemeinden Deutschlands K.d.ö.R.


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Kritische Auseinandersetzung mit Esoterik

Wie üblich pendelte der Veranstaltungsort vom Religionsunterrichtsseminar zwischen der Jugendherberge Darmstadt und der Jugendherberge Bad Homburg, wobei die Letztere dieses Mal das große Los gezogen hatte. Sie durfte somit die  Freireligiösen-Bande vom 24.- 26.08.2007 beherbergen.

Die Wiedersehensfreude sorgte bei allen Schülern für einen positiven Start in ein Wochenende voller Arbeit, Lernen und Spaß. Auch die Vorfreude auf das leckere Essen in der Jugendherberge war ein weiterer Aspekt für einen tollen Start, denn bei uns Schülern gilt gutes Essen in Jugendherbergen als fast schon „ausgestorben“. Das Unterrichtsteam bestand wie immer aus Holger, Klaus und Kati, die jeweils eine Altersgruppe betreuten. Das Thema des Seminars lautete: Religion, Esoterik, Okkultismus- persönliche Sinnsuche im Spannungsfeld von Gefühlen und Verstand. Der Begriff „Esoterik“ bezeichnet in der ursprünglichen Bedeutung die Lehre oder Wissenschaft des Geheimen. Okkultismus ist ein Teilbereich von ihr. Heute fasst der Begriff ein breites
Spektrum verschiedener Anschauungen zusammen, bei denen die spirituelle Entwicklung des Individuums in den Vordergrund tritt. Sie haben alle gemeinsam, dass sie die Existenz von Phänomenen außerhalb des wissenschaftlich messbaren behaupten. Weiterhin sehen sie naturwissenschaftliche, aber auch religiöse Betrachtungsweisen als nicht ausreichend an, um letztendlich die Welt vollständig erklären zu können. Diese „Subkultur“ wurde zum großen Teil durch die alte Frage nach dem Sinn des Lebens hervorgebracht.

Im Seminar sprachen wir jedoch auch über die Gefahrenpotentiale solcher Subkulturen und versuchten herauszufinden, warum gerade junge Leute anfällig für Übernatürliches sind. Wir versuchten weiterhin „Glaube“/ „Aberglaube“ und „Wahrheit“/ „Lüge“ zu definieren. Auch der Spaß kam am Wochenende nicht zu kurz und so unternahmen wir unsere kleine  „historische“ Shopping Tour in die Innenstadt, inklusive unserem „traditionellen“ Eisessen, was von jedem begrüßt wurde. Trotz Schlafmangel blieb uns die gute Laune bis ans Ende des Wochenendes erhalten. Viele Schüler hatten im Nachhinein das Essen überraschender Weise kritisiert, was mich wieder zum Grübeln über die „Aussterbungstheorie von gutem Essen“ bringt. Wie soll nur die Zukunft  aussehen…? Etwa gar kein Essen mehr in Jugendherbergen? Mir persönlich hatte das Wochenende, wie zu erwarten war, viel Freude bereitet und ich habe sehr viel Wissen auf dem Gebiet Esoterik dazu gewonnen.

Ein Bericht von Janika Keck


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