Freireligiöse Jugend Deutschland

im Bund Freireligiöser Gemeinden Deutschlands K.d.ö.R.


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Frühling in Budapest

Orientierung
Als wir (26 Jugendliche und 17 Erwachsene) am Montag gegen Mittag in Budapest eintrafen erwartete uns strahlend blauer Himmel. Bei der Stadtrundfahrt boten Heldenplatz und Stadtwäldchen  mit den vielen Freizeitangeboten einen ebenso sehenswerten Blick wie die faszinierenden Aussichten auf Stadt und Donau, die wir von der Burg und vom Gellertberg genießen konnten.

Zeit für Aprilscherze
Am Dienstag besichtigten wir die Stefansbasilika, während drei unserer Jugendlichen einen Dauerlauf hinlegten, weil wir das Geschenk für die Unitarische Gemeinde im Hotel vergessen hatten. Es war der 1. April und die anschließende Führung im Parlament fand nicht wie Einige glaubten auf ungarisch statt; unsere Führerin hatte lediglich einen kleinen Akzent und wusste uns mit Details über das prächtige Parlament zu beeindrucken. In der unitarischen Gemeinde hatten wir dank Barbara, einer Budapester Unitariern, die gekonnt simultan dolmetschte, ein sehr informatives Gespräch über unsere jeweiligen Weltanschauungen. Der Austausch wurde später in kleinerer Gruppe mit dem perfekt deutsch sprechenden Präsidenten der Unitarier im
Gewölbekeller eines typischen Restaurants fortgesetzt. Eine Gruppe besuchte am Abend die Ungarische Staatsoper und war von „Schwanensee“ und vom prächtigen Opernhaus begeistert.

Reise in die Vergangenheit am Mittwoch
Die Budaer Burg war Inhalt einer 2-stündigen Führung durch die auf dem Burgberg erbaute mittelalterliche Stadt. Leider verschlechterte sich das Wetter, mancher war zu luftig angezogen und wollte schon schlapp machen. Aber es hieß durchhalten, denn wir besuchten noch das Künstlerstädtchen Szentendre und das Freilichtmuseum „Skanzen“ mit typischen Häusern in ungarischer und deutscher Bauweise. Der Wind blies uns bei der Führung um die Ohren und wir konnten uns gut vorstellen, wie die Menschen früher in diesen zugigen Häusern wohnten. Mitglieder des Landesvorstandes mühten sich auf der originalen Tretmühle. Auf dem Rückweg verloren wir fast unseren Schatzmeister, der wegen eines Handy-Anrufes auf den Bahnsteig  zurückgetreten war. Mit Applaus und Gejohle wurde er für seinen Sprung zurück in den Zug belohnt.

Gegensätze
Am Donnerstagmorgen saßen in der größten Synagoge Europas und warteten auf unsere Führung. Sie war dann nicht wie bestellt in deutsch, sondern nur auf Englisch möglich. Wir erfuhren viele Details und die Schilderungen über das Ghetto, das die Nazis um die Synagoge herum errichtet hatten, gingen uns sehr nah. Der Erinnerungsbaum draußen und die Tafeln, auf denen die Namen vieler Personen standen, die zahlreiche Juden gerettet hatten, beeindruckten uns tief. Zum Abschluss konnte das jüdische Museum besichtigt werden. Ein Spaziergang über die Vaci Utca, die Fußgängerzone, brachte uns wieder zurück in die Gegenwart. In der berühmten Markthalle, konnten wir Souvenirs erstehen und endlich auch Langosch essen (frittierter Fladen mit verschiedenen Füllungen – muss man probieren) oder bei Geigenmusik Gulasch verspeisen.

Resümee
Auf die Frage, was in Budapest gefallen hat, gab es diverse Antworten, bestimmt war es nicht das Laufen, aber vom Parlament bis über den Fahrstuhl im Hotel und das fast perfekte Nahverkehrssystem war die Bandbreite der Antworten groß. Auf jeden Fall war für jeden etwas dabei, auch außerhalb des informativen Programms Interessantes zu erleben. Das Zurechtfinden in der Metropole war für uns Alle eine große Herausforderung. Dabei entstanden schöne Kontakte untereinander und Budapest war bestimmt eine Reise wert...




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