Freireligiöse Jugend Deutschland

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Freiheit – Eine Spurensuche: Jugendwochenende mit abschließender Feierstunde

Vom Freitag, dem 26.09, bis zum Sonntag dem 28.09 trafen sich 9 Jugendliche, um über das Thema Freiheit nachzudenken. Um dies zu betreuen und auch um zu unterstützen und um zu helfen kamen noch zwei Betreuer mit - Christiane Friedrich und Rebecca  Schimkat. Als dann um 20:30 Uhr endlich alle in Idar-Oberstein angekommen waren, war das Wichtigste für alle erst mal was zu essen. So wurde der Tisch gedeckt ein leckeres Abendessen bereitet. Danach trafen sich alle oben in der Weihehalle. Frau Friedrich stellte 5 Fragen: Wie heißt ihr? Wie alt seid ihr? Was sind eure Hobbys? Was mögt ihr gar nicht oder hasst ihr sogar? Und was ist eure persönlich wichtigste Freiheit, in der ihr nicht eingeschränkt werden möchtet? Eigentlich wurden alle Fragen schnell beantwortet. Aber was vielen Probleme machte, war die letzte Frage. Nach ein bisschen überlegen, hatten aber alle eine Antwort. Darauf wurden noch Kennenlernspiele gespielt und dabei viel gelacht. Dann gingen wir alle noch mal runter, wir sollten aufschreiben, wo es Freiheit gibt und wo es keine gibt. Acht Antworten sollte jeder aufschreiben. Während die einen noch überlegten, waren andere schon fleißig am Schreiben. Am Ende hatten mache sogar 19 Zettel beschrieben. Diese ganzen Zettel wurden zu einem großen Plakat geordnet nach Freiheit und Nichtfreiheit zusammen geklebt. Danach nahm sich jeder seine Sachen und baute sich seinen schlafplatz, was in einem großen Stühle rücken endete.

Am nächsten Morgen hieß es erst mal essen und danach warten, denn einer sollte noch nachkommen. Als endlich alle da waren, musste auch der Nachzügler die Fragen beantworten und auch 8 Zettel schreiben. Wir Jugendlichen bekamen nun die Aufgabe nach Oberstein, in die Stadt zu gehen und dort den Passanten zwei Fragen zu stellen: 1. Was ist Ihre persönlich wichtigste Freiheit? 2. Wo fühlen Sie sich in Ihrer Freiheit eingeschränkt? Nach dem Mittagessen wurden wieder Gruppen gebildet und nun hieß es kleine Szenen zu erarbeiten, die zeigen sollten, wo Freiheit eingeschränkt wird. Dabei kamen sehr eindrucksvolle Szenen sowohl aus unserer Lebenswelt als auch aus anderen Kulturen und auch Zeiten heraus. Danach hatten wir nochmal zwei Stunden Freizeit und konnten in Dreiergruppen in die Stadt, was fast alle auch ausnutzten. Nachdem alle wieder da waren, zeigte uns Frau Friedrich einen Ausschnitt aus dem Film „Easy Rider“ , bei dem es um den Traum der Freiheit in Amerika geht. Gezeigt wurde eine Szene am Lagerfeuer, bei dem die drei Protagonisten über das Thema Freiheit diskutieren und schließlich einer von einer Meute, die sich anschleichen erschlagen wird. Wir diskutierten über diese Szene und manch einem standen schon die Tränen in den Augen. Da nun alle traurig gestimmt waren, kam nun eine erfreuliche Aufgabe: Findet Lieder mit einem Inhalt über Freiheit. Dies ging sehr schnell und es wurden Lieder von Disney wie „Colours of the winds“, aber auch Lieder wie „Freiheit“ von Westerhagen und „I’ve been looking for freedom“ von Hasselhoff gefunden. Nun kamen die Interviews aus der Stadt dran, jeder sollte sich eins aussuchen, welches er dann in der Feierstunde vortragen sollte. Inzwischen war es schon 20 Uhr und alle hatten Hunger. Nachdem Essen wurden wieder drei Fragen gestellt. Seine Antworten sollte jeder auf ein kleines Plakat schreiben. Was ist nun eure Freiheit für die ihr sogar kämpfen würdet? Wo soll euch niemand reinreden? Wo sollen sich andere ändern/wo muss ich mich ändern?

Nun wurde die Feierstunde einmal durch gespielt. Wer würde wann was sagen müssen? Was muss morgen alles noch gemacht werden? Aber da 2 noch ihre Hausaufgaben machen mussten und andere müde wurden, wurde das auf den nächsten Morgen verschoben. Morgens hieß es erst mal essen. Danach packte jeder seine Sachen. Die Jungs mussten die Stühle wieder richtig rücken und die Mädchen fingen an das Buffet vorzubereiten, dabei halfen später auch die Jungs noch. Die Feierstunde wurde nochmal durch gegangen und dann war es soweit: 11 Uhr -die Feierstunde begann mit den Begrüßungen von Martin Buchner , Pfarrer der Gemeinde Idar-Oberstein, und Pascal Schilling, Pfarramtlicher Mitarbeiter der Gemeinde Offenbach. Es wurde eine sehr persönliche, sehr emotionale Feierstunde, da in den Interviews auch die Antworten der Gäste auf die zwei Fragen eingearbeitet wurden und natürlich die Szenen sehr bewegend waren. Als letztes kam das Abschlusswort von Veronika Zoll, was besonders aufrüttelnd war, munterte sie doch alle Anwesenden auf, weiter im Sinne einer Freien Religion für die Freiheit aller Menschen zu kämpfen und diese Freiheit vorzuleben. Das anschließende Buffet ließen sich alle schmecken. Somit war das Wochenende vorbei. Es war ein voller Erfolg für die Jugend und ihren Gedanken einer Freien Religion.


Ein Bericht von Deborah Friedrich




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