Freireligiöse Jugend Deutschland

im Bund Freireligiöser Gemeinden Deutschlands K.d.ö.R.


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Teamgeist bewiesen: Rückblick auf das letzte Jugendleiter-Seminar

Das JuLeiCa im September diesen Jahres war lange schon angekündigt und wir alle hatten uns darauf gefreut: Kanu fahren! Jippie! Doch am Ende kam alles anders...

Am Freitag, den 12. September, kamen wir in Karlsruhe in der freireligiösen Gemeinde an. Was eine niedliche Gemeinde! Wir waren alle hin und weg und haben direkt beschlossen: Hier kommen wir wieder hin! Und dann der Schock: Wir gehen nicht Kanufahren! Aber dafür zum Teambuilding in den Kletterpark. Auch gut. Und die erste Aufgabe bekommen wir: Jeder von uns bekommt ein rohes Ei mit seinem Namen drauf, und diese müssen wir bis zum Ende des Wochenendes beschützen: Unsere "Kinder" quasi. Eifrig basteln wir Eierschützer und passen auf die Eier der anderen auf, während diese auf Toilette oder Zähneputzen sind. Mehr schaffen wir allerdings an diesem Abend nicht mehr, und dann fallen wir auch schon in die Federn.

Am nächsten Tag klingelt früh der Wecker. Nach einem kurzen Frühstück fahren wir los - und schocken nebenbei die armen Nachbarn in der Innenstadt. Im Kletterpark angekommen, stellt sich uns erst mal Ole vor. Ole ist unser Teambuilding-Leiter und sehr lustig. Bevor wir klettern dürfen, geht es zuerst in den Wald. Die erste Aufgabe dürfen wir aber nicht als Team lösen, weil bis auf 3 alle von uns bei der Sommerfreizeit dabei waren, und die erste Aufgabe dort Teil der Rallye war. Aber die drei verbliebenen schaffen die Aufgabe - aus einem 3l und einem 5l Eimer 4l zu bekommen - mit Bravour und weiter geht's. Als nächstes sollen wir uns alle über ein Seil bekommen, das zwischen zwei Bäumen gespannt ist, und zwar ohne das Seil zu berühren. Wir haben eine kurze Vorbereitungszeit, und dann geht's los. Wider unseren Erwartungen (5 Versuche), schaffen wir es direkt mit dem ersten Versuch ohne Probleme und bekommen auch die ganz Großen gemeinsam über das Seil. Als nächstes müssen wir unsere Eier - Hut ab vor Ole, der die Eier souverän in unsere Aufgaben einbaut - blind im Wald wiederfinden. Gemeinsam packen wir auch diese Aufgabe und bringen alle Eier unversehrt wieder und fallen auch nicht in den nahen Bach. Nun folgt die für uns schwerste Aufgabe: Eine riesige Wippe so ausbalancieren, das sie schwebt. Als erstes zeigen wir uns zuversichtlich: "5 Minuten schaffen wir locker!" aber am Ende einigen wir uns auf 30 Sekunden. Und nach ein paar Versuchen packen wir auch dies. Nun folgt die vorletzte Aufgabe: Einen Ball auf einem dünnen Rohr durch den Wald balancieren. Das Problem: Durch das Rohr sind Seile gespannt und die Enden dieser Seile halten wir in den Händen. Es ist schwerer, als es klingt, doch nach 2 Fehlversuchen direkt am Anfang schaffen wir auch diese Aufgabe perfekt als Team. Die letzte Aufgabe führt uns dann endlich zum Klettern, wenn auch nur auf Fußhöhe. Das Problem: Keiner darf abstürzen, und das ist vor allem am Anfang schwer. Irgendwann fragt jemand Ole, wie lange Zeit wir noch haben. "Ihr seid längst drüber." Aber wir beschließen einstimmig, das wir die Aufgabe trotzdem fertig machen. Und wir schaffen es auch, alle ans sichere Ufer zu bekommen, im wahrsten Sinne des Wortes, denn es geht auch über den Bach. Damit ist der Teambuilding-Teil fertig und wir bedanken uns bei Ole, der das wirklich super gemacht hat. Und jetzt geht's endlich los! Ab auf die Bäume und los geklettert.

Später, wieder in der Gemeinde, gehen wir das Jahresprogramm 2015 durch, auf das ihr alle schon sehr gespannt sein dürft. Nach dem Essen folgen noch einige Team-Spiele, und dann fallen wir auch schon wieder totmüde in die Betten. Am Sonntag, nach dem Frühstück - lecker Eierpfannkuchen, aus unseren "Kindern" - besuchen wir dann Iris und den Garten der Sinne in Karlsruhe, der der freireligiösen Gemeinde gehört. Mitten in der Stadt befindet sich dieses Kleinod, in dem es wirklich sehr viel zu entdecken gibt: Einen Gruselpfad, ein Tipi, Klangspiele und ein altes "Tisch-Eishockey-Spiel", wo sich zwei von uns direkt dran begeben und eine erbitterte Schlacht liefern. Zum Abschluss schauen wir uns noch die Ausstellung zum "Garten der Religionen" an, an dem auch die freireligiöse Gemeinde Karlsruhe teilnimmt und die FJD ihre Unterstützung angeboten hat.  Zum Abschluss ist nur zu sagen: Dieses Wochenende war mal wieder super, und vor allem beim Teambuilding hat sich gezeigt, wie einzigartig und wunderbar unsere Jugendleiter sind. Denn, um es mit den Worten von Ole zu sagen: "Ihr bequatscht ewig, was ihr tun sollt und wollt, und dann macht ihr es ganz anders. Und damit fahrt ihr genau richtig".


Ein Bericht von Constanze Saueressig


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