Freireligiöse Jugend Deutschland

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Stadt – Land – Spaß: Sommerfreizeit feierte 10. Jubiläum

Am 8. August starteten wir um 8 Uhr in Mannheim an L10. Dann fuhren wir gleich nach Offenbach, um dort den Rest der Teilnehmer mitzunehmen. Mit großer Aufregung und Wiedersehensfreude ging es dann Richtung Niedersachsen. Zwischendurch gab es, wie jedes Jahr, bei einer Rast ein Picknick zur Stärkung. Gegen 15 Uhr trudelten wir in der Arche Nordholz, unserer Unterkunft für die nächsten zwei Wochen, ein. Bevor wir unsere Koffer auf unserer Zimmer brachten und das Gelände erkunden konnten, gab es einige Informationen, die wir zu beachten hatten, um zwei schöne Wochen verbringen zu können. Das Organisatorische war nun für die Teilnehmer erledigt und wir konnten die „kleinen Bewohner“ – 3 Katzen und 5 Hunde, allesamt sehr verschmust - kennenlernen, doch nicht für die Betreuer, auf die noch einiges zukommen würde.

Bei einem Stück Streuselkuchen unterhielten wir uns fleißig, benachrichtigten unsere Eltern, dass wir nun endlich angekommen waren und lernten uns noch etwas mehr kennen. Beim ersten Betreten der Häuser gab es Getuschel und Staunen. Zwei Bauernhäuser erwarteten uns, dem einen gefiel es, dem anderen weniger. Im „großen Haus“, der großen Arche, führte eine Holztreppe nach oben zu einem großen Gemeinschaftsraum, an den viele Schlafräume angrenzten. Nach dem auch der Letzte seinen Koffer hochgehievt hat, wurden wir in unsere Zimmer verteilt. Es waren recht kleine Zimmer mit wenig Stauraum fürs Gepäck. So lebten viele aus dem Koffer, was aber weniger schlimm war.

Im „kleine Haus“, der kleinen Arche, ging es nicht anders voran. Nun hatten die Teilnehmer Zeit ihre Betten zu beziehen und das Gelände zu erkunden. Während der Abendessendienst und die Betreuer das Abendessen zubereiteten, wurde das Gelände schon weitläufig erkundet. Insgesamt waren wir 32, vier Betreuer und 28 Teilnehmer, unter ihnen mehrere Juleicas und somit Co-Betreuer. Nach vielem hin und her und gefundenen Küchenutensielen gab es Abendessen im Freien. Den Abend ließen wir gesellig ausklingen. Am darauf folgenden Tag haben die Kleineren von den Teilnehmern beschlossen, den Teich zu testen. Mit Badehose und Badeanzug ausgerüstet standen sie wasserbereit am Teichrand und hatten eine Menge Spaß. Am Nachmittag kamen dann unsere Kreativmaterialien an, die später anreisen mussten. Nach einem langen hin und her bis zum Abend, wo denn nun alles verstaut werden soll, hat man beschlossen alles in der großen Arche zu lagern. Mit viel Geschick gelang das auch den anwesenden Betreuern, die nicht mit einkaufen gefahren waren. Erschöpft und glücklich diese Hürde gemeistert zu haben, ließen sich alle Helfer am Abend in die Betten fallen. An den zwei darauf folgenden Tagen wurde das Kreativangebot reichlich genutzt und der Teich gerne zum Schwimmen benutzt. Während die einen lieber mit Gummibändern Armbänder machten, filzten die anderen oder plantschten ein wenig im Teich. Die kleinen Bewohner des Hofes waren gern gesehene Gäste auf dem Gelände und in der kleinen Arche, jedoch mussten die Teilnehmer darauf achten die Tiere nicht in die große Arche zu lassen, denn dort gab es den ein oder anderen mit einer Allergie. Zudem fand am Montag ein Teil der Rallye statt, für die Gruppen hieß es mehrere Kreativaufgaben zu bewältigen.

Dienstags war dann früh Aufstehen angesagt, denn das Tagesprogramm führte uns zum Weltvogelpark in Walsrode. Dort angekommen wurden den einzelnen Rallyegruppen Fragen ausgeteilt, die sie im Park zu beantworten hatten. Neben zahlreichen Vogelarten, gab es hier einen Souvenirshop und ein sehr naturverbundenes und schönes Gelände. Viele der Teilnehmer haben sich von den Fütterungsshows, der Flugshow sowie der Indoorshow begeistern lassen. Mit beantworteten Fragen und einem tollen Tag brachte uns der Bus wieder zum Bauernhof. Für den Mittwoch war ein Ausflug nach Nienburg geplant, die Hälfte der Teilnehmer konnten teilnehmen, die andere Hälfte hatte eine Woche später ebenfalls die Möglichkeit nach Nienburg zu fahren. Ein Teil derer, die mitgefahren sind, folgten den Betreuern auf Europas besten Wochenmarkt, trennten sich aber auch bald wieder, um in Geschäfte zu gehen. Gegen Mittag kehrten wir mit vollen Tüten zurück. Die anderen haben sich an diesem Tag einen schönen Tag mit den dortigen Angeboten gemacht. Donnerstag hieß es dann Anstrengen, denn der große Rallyeteil stand an. Überall auf dem Gelände waren Umschläge verteilt und in ihnen war für jede Gruppe ein Zettel. Auf den Zetteln galt es die dort gestellten Aufgaben zu lösen. Die verschiedenen Aufgaben haben Abwechslung gebracht und allen viel Spaß gemacht. Ebenso wurden am heutigen Tag die ersten Vorbereitungen für das Bergfest getroffen.

Ein weiterer großer Teil der Freizeit stand dann am Freitag an, der Serengetipark. Der Wetter hat uns gut mit gespielt und die Teilnehmer, die in der ersten Gruppe waren, waren restlos begeistert, nicht nur von den zahlreichen Tieren aus der Savanne, nein, auch von dem angrenzenden Freizeitpark. Auch hier verließen wir den Park nicht ohne Souvenirs für unsere Verwandten und Freunde zu kaufen. Fleißig wurden noch am gleichen Tag Postkarten geschrieben. Es gab so viel am Abend zu erzählen, dass man die Hälfte vergaß, die Begeisterung auch Stunden nach dem Ausflug war allen ins Gesicht geschrieben.

Großer Schock, als dann das Bergfest anstand. Samstag, die Hälfte der Freizeit war schon rum. Vereinzelt konnte man es nicht glauben, dass die Zeit so schnell verging. Doch das Bergfest war nicht das Einzige was wir feierten, nein, auch feierten wir den Geburtstag einer Teilnehmerin, die seit vielen Jahren mitfährt. Dieser Tag wurde schon lange im Voraus von der Gruppe, die für das Bergfest zuständig war, geplant, auch durch den Regen ließen sie sich nicht beirren und warfen hier und da etwas um oder verschobene es auf eine anderen Tag. Das Angebot von zahlreichen unter anderem neuen Geländespielen, einem Fühlpfad und alten bekannten Klassikern war nicht zu übersehen. Der geplante Teil mit Spiel und Sport von der Rallye musste auch kurzfristig durch den Regen geändert werden. So gab es nur den Teil mit Spiel ohne Sport. Noch am selben Abend boten zwei eine Nachtwanderung an, die durch die Felder der Umgebung führte. Etwas gruselig gestaltet und in der Dämmerung wanderten die Freiwilligen den zwei Anleitenden hinterher. Wenn es ganz still ist, konnte man den Strom der Stromleitungen, sowie das Zirpen der Grillen hören.

Am nächsten Tag durften sich schon die anderen freuen, denn nun war Gruppe Zwei auf dem Weg zum Serengetipark. Diese hatten etwas weniger Glück mit dem Wetter, aber dadurch nicht weniger viel Freude und Spaß. Hier und da wurden noch Tipps gegeben, was man unbedingt gesehen haben muss, und was sich nicht lohnt zu sehen. Die Zeit verflog wie im Flug, kaum ist das Bergfest vorbei, steht man schon mit halbem Bein zu der Tür nach Hause. In vier Tagen würden die Teilnehmer wieder im Bus nach Hause sitzen. Ein weiterer Teil der Rallye fiel auf den Dienstag, wieder wurden die Gruppen vor kreative Aufgaben gestellt. Es hieß, eine Geschichte zu schreiben, in der bestimmte Begriffe enthalten sind, unter ihnen Gabelstapler und Fridolin. Eilig suchten die Gruppen nach Themen und schrieben eine Geschichte nieder.

Nun war wieder Mittwoch und der andere Teil der Teilnehmer durften nach Nienburg. Eine besondere Kreativarbeit wurde heute angefangen: Körbe flechten. Viele Begeisterte fanden sich, die fleißig einen Korb geflochten haben. Auch konnten sich die Kleinen und Leichten auf einen Ritt auf einer älteren Stute freuen. Am Abend stand dann die Siegerehrung der Rallye statt. Die Aufregung und die Anspannung wer nun gewonnen hat, stand den Gruppen ins Gesicht geschrieben. Die Anspannung fiel und die Preise wurden ausgeteilt. Noch lange wurde über das Ergebnis und die Rallye gesprochen, hier und da vielleicht auch eine Träne verdrückt.

Am Donnerstag war es dann schon so weit, einpacken und die letzen Kreativarbeiten beenden. Doch all dieser Stress ist am Abend zumindest äußerlich verschwunden, denn man vergnügte sich bei Pizza und Spielen. Der Abschlussabend ist immer mit Trauer gehen zu müssen und geselligem Beisammensein verbunden. Freitagmorgen sprangen hier und da hektisch gescheuchte Jugendliche herum und aufgeregte Betreuer bemühten sich einen Überblick zu behalten. Man verabschiedete sich von den Tieren und den Gastgebern, und natürlich von dem Haus und dem Gelände. Aber auch von den Teilnehmern, die dort von ihren Eltern abgeholt wurden. Letze Fotos zur Erinnerung wurden geschossen, die traditionsreichen „Dankes-Karten“ geschrieben und verteilt und bald schon saßen die Teilnehmer im Bus Richtung Süden des Landes, nach Hause. Gegen Viertel nach Sechs kamen wir in Offenbach an und fuhren auch schon bald weiter nach Mannheim. Die Abschiede fielen allen nicht leicht, jedoch war auch die Weidersehensfreude mit den Eltern groß. Ein Abschied, der nicht ganz ohne eine Träne verlief.

 

Ein Bericht von Veronika Zoll


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